Duisburg - Rotterdam - Hoek van Holland (304 km)

 

 

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Diese Tour machten wir im Jahr 2016 und war bereits unsere fünfte mehrtägige Inline-Skating-Tour. Zusätzlich hängten wir am 7. Tag noch die Radtour Hoek van Holland - Amsterdam (85 km) dran, als ob wir die letzten 6 Tage nicht schon genug Sport gemacht hätten... ;-)

 

Nachdem wir bereits die Inline-Skating-Touren Passau-Wien (2004), Bodensee-Basel (2006), Basel-Mainz (2008) und Mainz-Duisburg (2014) bewältigten, wollten wir die Tour entlang des Rheins fortsetzen, und zwar diesmal bis zur Nordsee! Es war daher naheliegend, dass wir uns für die Tour Duisburg-Rotterdam (bzw. weiter bis nach Hoek van Holland) entschieden. Die Belagsverhältnisse für uns Inline-Skater war auf dieser Tour durchwachsen, da wir vielen Pflastersteinen und Kacheln begegneten, v.a. in den Ortschaften und auf den Dammwegen. Obwohl wir von einer sehr flachen Tour ausgingen, wurden wir von einigen Anstiegen und Abfahrten überrascht, insbesondere wenn die Tour etwas vom Fluss wegging. Diesmal hatten wir echt Pech mit dem Wetter, da es so gut wie jeden Tag regnete und praktisch durchwegs relativ starker Gegenwind war.

 

Die Etappen teilten wir wieder auf 6 Tage auf, dh. wir fuhren von den insgesamt 304 km jeden Tag durchschnittlich 51 km. Tatsächlich fuhren wir Etappen zwischen 33,6 km und 60,6 km. Dies hat sich teilweise durch die gegebenen Belags- und Wetterverhältnisse so ergeben - v.a. am 5. Tag mussten wir die geplante Route etwas abkürzen.

 

 

In unseren früheren Touren fuhren wir auch wesentlich längere Etappen, allerdings sollte man immer bedenken, dass man nicht immer gleich gute Verhältnisse hat (Straßenbelag, Wetter). Insofern stellte sich diese Etappenlänge als sehr angenehmen heraus. Regenpausen können durchaus etwas länger dauern... Auch die unterschiedlichen Streckenverhältnisse (Straßenbelag) ließen uns nicht immer konstant schnell voranschreiten. Zudem sollte man an heißen Tagen auch genügend lange Pausen am Nachmittag machen, um nicht in der größten Hitze fahren zu müssen. Wir möchten auch betonen, dass wir unser gesamtes Gepäck immer am Rücken mittrugen, dh. wir hatten keine Begleitfahrzeuge, die uns diese Arbeit abnehmen hätten können!

 

Die Quartiere suchten wir uns entlang des Radweges und hatten diese auch schon vor unserer Tour gebucht. Ein gutes Unterkunftsverzeichnis war im Bikeline-Radführer enthalten. Zusätzlich suchten wir Unterkünfte per Google (Maps) und Booking.com. Der Radführer half uns auch bei der Streckenplanung, dh. je nach beschriebener Belagsverhältnisse wechselten wir das Ufer um die möglichst besten Verhältnisse vorzufinden.

 

 

Die gesamte Tour bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und auch Geschichte und Kultur, wobei wir nur die direkt an unserer Strecke liegenden Höhepunkte besuchten. So durchfuhren wir die schöne Landschaft des Niederrheins, die von grünen Weiden, Auen, Naturschutzgebieten, bewaldeten Hügeln und zahlreichen Alleen geprägt ist. Die Ortschaften zeichnen sich durch schöne Backsteinhäuser aus. In Holland konnten wir zahlreiche Windmühlen bestaunen, inklusive der Welterbe Windmühle von Kinderdijk. Da unsere Route öfters den Rhein querte, kamen wir in den Genuss zahlreicher Fahrten mit den Fähren. Weitere Highlights waren die Festungsstadt Gorinchem, der Vergnügungspark "Wunderland Kalkar" in einem nie in Betrieb gegangenen AKW, die von zahlreichen Kanälen geprägte Landschaft in Holland, die Weltstadt Rotterdam mit seinem Hafen, der Nordseestrand an unserem Ziel Hoek van Holland, etc.

 

 

Da wir am 7. Tag noch samt Gepäck mit dem Fahrrad von Hoek van Holland nach Amsterdam fuhren (85 km), konnten wir noch ca. 1,5 Tage lang Amsterdam ansehen. Eine Grachtenfahrt durfte da natürlich nicht fehlen (mit einem Hop-on Hop-off Boot).

 

Auf dieser Seite findet man Informationen zur gewählten Route, zu den Unterkünften und zur notwendigen Ausrüstung.

 

 

 

 

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